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Die altgermanische epische Dichtung ist uns nur in einem Fragment aus dem of "Hildebrandslied" (um 780) berliefert. Dieses einzige epische Denkmal entstand vermutlich im VII Jh. und wurde fast zwei Jahrhunderte spdter im Kloster Fulda aufgezeichnet. Es berichtet ber den Kampf des Vaters Hildebrand und seines Sohns Hadubrand, der den Vater nicht erkennt und ihn fr einen lustigen Hunnen hdlt. Das Ende des Streites ist nicht berliefert. Das Gedicht ist in alliterierendem Vers gedichtet.

Der aus dem Osrfrdnkischen Reich hervorgegangene deutsche Staat wurde im Jahrhundert vorwiegend Teutonia, genannt "das Teutonische Reich". In vielen lateinischen Quellen finden sich in derselben Bedeutung auch die Bezeichnungen Germania, Germani, germanikus. Das Wort of "deutsch" of tritt zuerst 786 in lateinischer Form "theodiscus als Bezeichnung der Sprache auf. Belegt ist um 800 auch der Ausdruck Teudisca lingua. Es heiyat zuerst of" vtslksmdyaige Sprache "of vom got piuda, ahd. diot "Volk" und bezeichnet eine beliebige germanische Sprache gegenber dem Latein. Im Frankenreich bekommt es dann die eigentliche Bedeutung of" deutsche", wobei die zwei heimischen Sprachen des Reiches als Teudiska und Romana lingua einander gegenbergestellt werden;" deutsch of "wird also zum Synonym von teutonicus" of Teutonisch ". Um 1000 trifft man schon im deutschen Text die Bezeichnungen diutiskiu liute und diutisciu lant, woraus im XV-XVI Jahrhundert die Zusammensetzung Teutschland, Deutschland.

Von der sprachlichen Teilung, die sich nach der Aufspaltung des frdnkischen Groyareichs vollzogen hatte, gibt eine Vorstellung das Schriftdenkmal of "Die Strayaburger Eide". Dieses Dokument entstand 84 Es enthdlt den Text des Eides Karls des Kahlen und Ludwig des Deutschen und ihrer Heere, womit sie ihre Bundesgenossenschaft im Kampf gegen Lothar beschwtsren muyaten. Wie alle Dokumente jener Zeit wurde er in lateinischer Sprache abgefayat. Damit aber beide Heere den Eid verstehen konnten, wurde er auch in zwei heimische Sprachen bertragen: in rtsmisch (d.h. altfranztssisch) of und in rheinfrdnkisch (eine ahd. Mundart).

Der Zusammenschluya der Franken, Alemannen, Bayern, Thringer und Sachsen im frdnkischen Groyareich legte den Grundstein zu ihtem Zusammenwachsen zu einer Nationalitdt. Doch konnte dieser Prozeya im Rahmen des Frankenreiches nicht abgeschlossen werden. Das Frankenreich war ein mehrsprachiger, ethnisch bunter, lockerer Staat, der keine einheitliche tskonomische Basis besaya und schwach zentralisiert war.

In dieser Zeit gab es noch keine deutsche Gemeinsprache. Die einzige Existenzform der werdenen deutschen Sprache waren die Territorialdialekte. Es fehlte eine einheitliche tskonomische Basis sowie ein intensiver Verkehr zwischen den einzelnen Landschaften. All das hinderte an der Herausbildung einer einheitlichen Verkehrssprache. Die Entwicklung des Schrifttums (VIII Jh.) und die Entwicklung der religitssen Bersetzungsliteratur fhrten zu einer tiefgreifenden Entwicklung der deutschen Sprache.

Die Mittelhochdeutsche Periode umfayat den Zeitraum von 1050 bis um 135 Sie fdllt mit der Epoche des vollentwickelten Feudalismus in Deutschland zusammen. Diese Epoche ist durch einen bedeutenden wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, durch die Entwicklung von Geldwirtschaft, Handel und Gewerbe, durch das Wachstum der Stddte gekennzeichnet. Es ist die Bltezeit des deutschen Rittertums, die Epoche der italienischen Feldzge der deutschen Kaiser, die Epoche der Kreuzzge nach Paldstina, und die Epoche der deutschen Expansion nach Osten. Es entwickelt sich in dieser Zeit eine neue weltliche ritterliche Kultur, die ihren Ausdruck auch in der reichen Entfaltung der ritterlichen Dichtung findet.

Oberdeutsch sprach man im Sden des Landes, Mitteldeutsch im zentralen Teil, aber im Norden sprach man Niederdeutsch, das sich von dem Hochdeutschen durch das Fehlen der zweiten hochdeutschen Lautverschiebung unterscheidet. Die niederdeutschen Territorialdialekte schlieyaen Niederfrdnkisch und Niedersdchsisch ein.

"Tatian" of ist die Bersetzung (aus dem Lateinischen in das Osrfrdnkische) der of "Evangelienharmonie" (Bibeltext) of des christlichen Schriftstellers Tatian aus Syrien (Jh.). Diese Bersetzung wurde in Fulda um 830 angefertigt. Das ist eines der bedeutenden ahd. Sprachdenkmdler.